Animal instinct...
Da spaziert man unschuldig-vertraeumt am Strand entlang und ploetzlich... Maaaaamiiiiii :( Aber keine Sorge, ich habe das Kaetzchen bezwungen :) Nach der ersten Tour haben wir die Fahrraeder am Hotel "geparkt" und sind zum Strand runtergehuepft. Plitsch-platsch, mjam-mjam (man muss ja auch mal was essen) und dann zzzzzzz... da ich aber nicht so die Strandrumliegerin bin, hab ich die anderen ihre Siesta machen lassen und bin den Strand entlanggelaufen, habe das Pearl-Jam-Maennchen in den Sand gemalt, experimentielle Photos gemacht, ...just enjoying myself.
Das war einer der Momente, in der mich die Ruhe ueberwaeltigte. Der aus Athen angewoehnte Pegel an Geraeuschen, Geruechen, Ereignissen, Hektik, Menschen,... war ploetzlich weg. Und ich sage es immer wieder, ich bin ein Stadtmensch, aber ich kann nicht leugnen, dass mir diese Entspannung auf Aegina gut getan hat. Am Strand gab es auch eine kleine Taverne und dort... entdeckten wir einen recht ungewoehnlichen Gast. Ja, wieso? Darf ne Moewe nicht mal in eine Taverne gehen? Was essen?
Ich weiss, das Bild ist so perfekt, dass die Moewe wie ausgestopft aussieht, aber ich schwoere bei den Saiten meiner Gitarre, sie war echt! :) Nach dem Chillen am Strand waren wir wieder so voller Energie, dass wir eine zweite Tour in Angriff nahmen. Diesmal sind wir voellig planlos einfach in die andere Richtung gefahren, also ins Landesinnere. Und da ham wir Schaaafe gesehen. Intermezzo: ich erinnere mich an eine Autobahnfahrt mit meiner Kathi... 200 km/h (mindoestoens!)... ich grabe meine Naegel langsam in den Sitz... Kathi seelenruhig.... und auf einmal dreht sie sich ruckartig um... "SCHAFE!!!"... mir rutschte derweil das Herz in die Hose, Maedel, guck auf die Strasse!!!!!! :)Also, wir haben Schaaafe gesehen und eine Ziiiege auf einem Jeep und ein Eselchen und einen Truuuthahn und Huuueeehner.
Irgendwann sind wir dann an der schoenen Kuestenstrasse rausgekommen und konnten schon von weitem Agia Marina sehen (unverkennbar: die grosse Kirche mit der blauen Kuppel). Zum Abendbrot gab es Pita-Gyros, Spaziergaenge durch ein fast trostlos wirkendes Doerfchen (die eine Strasse war komplett auf Touristen ausgerichtet und ohne diese wirkte sie relativ "nackt") und lange Gespraeche auf einem Maeuerchen am Meer unter dem (fast?) Vollmond.
To be continued...


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